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Leserinnenbrief zu Spiegel-Online-Berichten vom 20. und 21. März 2013 zum Thema „Hausgeburten“ Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. März 2013 um 10:16 Uhr

28. März 2013

 

Spiegel-Online-Berichten vom 20. und 21. März 2013 zum Thema „Hausgeburten“

 

Sehr geehrter Herr Ditz,

am 20. Und 21. März wurden in Spiegel-Online Berichte zum Thema „Hausgeburt“ veröffentlicht, die uns, den Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD), sowohl inhaltlich als auch vom Schreib-Duktus her sehr befremdet haben.

So verweisen Sie z.B. in Ihrem Beitrag vom 20. März auf eine britische Studie, die von GynäkologInnen und KrankenhausmedizinerInnen gerne als Beleg für größere Risiken bei Hausgeburten herangezogen werden. Liest man die Studie im Detail, was der Verfasser Ihres Beitrags offenbar nicht getan hat, so wird man feststellen, dass sich hieraus, jedenfalls wissenschaftlich fundiert, keinesfalls ein signifikant größeres Risiko für außerklinische Geburten herleiten lässt. Im Übrigen entspricht die britische Studie sowohl von der Methodik her als auch den Gegebenheiten des britischen Gesundheitssystems incl. Standard der Hausgeburten nicht deutschen Maßstäben.

Es fragt sich überdies, warum man zweifelhafte ausländische Studien zitiert, wo doch erst jüngst der sicherlich unverdächtige GKV-Spitzenverband eine groß angelegte deutsche Studie zum Vergleich klinische und außerklinische Geburten in Geburtshäusern vorgelegt hat. Die Spitzenorganisation der gesetzlichen Krankenkassen kommt darin zu dem Ergebnis, dass es hinsichtlich von Geburtsrisiken keinen messbaren Unterschied gibt. In mehreren abgefragten Teilsegmenten kommt der GKV sogar zu dem Ergebnis, dass Hausgeburten deutlich besser abschneiden als Klinikgeburten.

Es wäre zu wünschen, wenn der SPIEGEL dieses zur Kenntnis nehmen würde und nicht unreflektiert die angeblichen Belege der Gynäkologen- und Krankenhauslobby nachbeten würden.

Als überaus ärgerlich und Ihres Magazins unwürdig haben die im BfHD organisierten freiberuflichen Hebammen den nachgeschobenen Spiegel-Online-Bericht vom 21. März empfunden. Mit „Fakten, Fakten, Fakten“ wirbt ein Konkurrenzmagazin des SPIEGEL um LeserInnen. Ihre Redakteurin Barbara Hans bringt es aber, wohlgemerkt in einem Nachrichtenmagazin, fertig, ohne auch nur ein einziges Faktum zu liefern, einen verquasten Sermon von  subjektiven Betroffenheitsgefühlen aneinanderzureihen. Jede Boulevard-Postille würde sich für einen solchen Beitrag schämen und jedes weitere Wort zu dieser erbärmlichen „Absonderung“ wäre zu viel.

Mit (dennoch) freundlichen Grüßen

Susanne Schäfer

1. Vorsitzende des BfHD

 

Der Brief als pdf

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. März 2013 um 13:47 Uhr
 
Hebammen-Petition: Wenig bis nichts Drucken E-Mail
Freitag, den 01. Februar 2013 um 11:16 Uhr

Fast drei Jahre brauchte der Petitionsausschuss des Bundestages, um sich eine weitgehend nichtssagende Beschlussempfehlung an den Bundestag zur Hebammen-Petition abzuringen.

Zum Hintergrund: Im Juni 2010 führte der Petitionsausschuss eine Öffentliche Anhörung zur E-Petition des Deutschen Hebammenverbandes zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenleistungen durch. In der Petition wurde insbesondere die schwierige wirtschaftliche Lage von Hebammen angesprochen, resultierend aus niedriger Vergütung und dramatisch steigenden Prämien zur Berufshaftpflicht. Mit 186.000 Mitunterzeichnern aus allen Teilen der Bevölkerung war die Hebammen-Petition die bis dato größte je eingereichte Petition.

In der Beschlussempfehlung, die im Wortlaut noch nicht vorliegt, soll dem Plenum des Bundestages im Wesentlichen nur vorgeschlagen werden, den Fraktionen die Petition zur Kenntnis zu geben und sie dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfinanzministerium  „als Material“ zu überweisen. Damit dürfte dann die Petition mehr oder weniger geräuschlos beerdigt werden. Lediglich die LINKEN hatten sich für ein eindringlicheres Votum, eine sog. „Erwägung“, ausgesprochen.

In der nachfolgenden Presseerklärung des Petitionsausschusses wird zwar die Haftpflichtsituation, einhergehend mit einer unbefriedigenden Wettbewerbssituation auf Anbieterseite als Hauptursache der Hebammen-Misere ausgemacht, aber das wusste man auch schon vorher.

Die Presseerklärung des Petitionsausschusses ist hier nachzulesen:

 
Techniker-Krankenkasse übernimmt Kosten der Rufbereitschaft Drucken E-Mail
Freitag, den 11. Januar 2013 um 12:32 Uhr

Die Techniker-Krankenkasse (TK) macht ab 01.01.2013 Gebrauch von der neuen Erlaubnisnorm des § 11 Abs. 6 SGB V und erstattet Schwangeren/Müttern Kosten der Rufbereitschaft bis zur Höhe von 250,00 Euro.

Das dem BfHD übersandte Schreiben der TK ist als pdf hier nachzulesen 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. Januar 2013 um 14:31 Uhr
 
Offener Brief zur PM des GKV Spitzenverbandes am 06.07.2012 Drucken E-Mail
Freitag, den 06. Juli 2012 um 15:01 Uhr

 

Offener Brief

6. Juli 2012

 

An die Verhandler des GKV Spitzenverbandes,

 

mit Verwunderung haben die Hebammenberufsverbände die Pressemitteilung des GKV vom 6. Juli zur Kenntnis genommen.

Just drei Tage, bzw. dem letzten Werktag vor dem nächsten Verhandlungstermin veröffentlicht der GKV eine Pressemitteilung, die in ihrer Art und Weise der Sache nicht dient und insbesondere die Verhandlungsrealität nicht wahrheitsgetreu wiedergibt.

Ist es doch inzwischen Juli, der alte Vergütungsvertrag schon seit Januar nur noch übergangsweise in Kraft und die Hebammen müssen, anstatt in den wohlverdienten Sommerurlaub zu gehen, die Rechnung der Haftpflichtversicherung bezahlen.

Unsere Verwunderung darüber, dass die Vergütungsverhandlungen nunmehr über die Medien geführt werden sollen, kennt keine Grenzen. Zudem gibt die Pressemeldung inhaltlich falsche Tatsachen wieder.

Die gemäß § 134a SGB V maßgeblichen Hebammenverbände sind nicht zerstritten.

Als maßgebliche und an den Vertragsverhandlungen beteiligten Hebammenverbände, DHV, BfHD und Netzwerk der Geburtshäuser sind wir uns einig in der Forderung, nach einer angemessenen Vergütung und einer flächendeckenden Versorgung von Frauen und Kindern mit Hebammenhilfe. Wir berücksichtigen und vertreten dabei die Interessen nahezu aller Hebammen in Deutschland.

Nun so zu tun, als seien „Querelen“ und „Verbandsstreitigkeiten“ für ein Stagnieren der Verhandlungen und für die seit Jahren nicht ausreichende Vergütung verantwortlich entspricht nicht der Wahrheit, denn

1. verhandeln die maßgeblichen Hebammenverbände seit Jahren gemeinsam, aber dennoch erfolglos mit den Krankenkassen und

2. handelt es sich bei dem von Ihnen „neu hinzugezogenen vierten Hebammenverband“ nicht um einen Berufsverband, sondern um einen Fachverband mit einer Mitgliederzahl im zweistelligen Bereich, der auch berufspolitisch in der Vergangenheit nicht maßgeblich war und auch nicht maßgeblich ist. Es kann deshalb nicht hingenommen werden, dass der GKV-Spitzenverband eigenständig die Vertragsteilnehmer erweitert und gleichzeitig verlangt, dass Verhandlungen ausschließlich mit den von ihm bestimmten Teilnehmern gemeinsam zu erfolgen haben. Gerade um die berechtigten Interessen unserer Mitglieder verantwortungsbewusst zu vertreten und zu wahren, sind wir gehalten im Rahmen der uns zustehenden Möglichkeiten Ihrer kontraproduktiven Verhandlungsstrategie Einhalt zu gebieten.

Wir fordern deshalb den GKV-Spitzenverband auf, diese taktischen Spielchen aufzugeben und hoffen sehr, dass sich der DFH nicht von den Krankenkassen zu Gängeleien gegen die eigene Berufsgruppe missbrauchen lässt.

Wir haben den Eindruck, dass die inhaltlichen Unstimmigkeit der maßgeblichen Hebammenverbände mit dem Deutschen Fachverband für Hausgeburtshilfe e.V. seitens des GKV als Vorwand genommen wird, um sich aus der längst überfälligen Verantwortung zu ziehen, nachdem die vergangenen Wochen die Kanzlerin, die Gesundheitsministerkonferenz, der Gesundheitsminister, eine Bürgerabstimmung, und Petitionen großer Fachverbände an den GKV appelliert haben die Honorierung der Hebammenleistung zeitgemäß zu gestalten.

Wenn das Angebot der GKV zur Haftpflichterhöhung die Kosten ausgeglichen hätte, hätten wir diesem zugestimmt. Doch in Wahrheit ist dies genau nicht der Fall.

Die vom GKV vorgelegte Berechnungs- und Vergütungsmodalität verhindert nicht, dass Hebammen ihren Beruf aufgeben müssen. Wiederholt haben wir deshalb dem GKV eine andere Berechnungsmethode zur Hebammenvergütung vorgelegt, die in der Summe nicht teurer kommt, aber ein Hebammensterben verhindern könnte. Bis dato hat sich der GKV nicht auf dieses nachhaltige Finanzierungsmodell der Haftpflichtkosten eingelassen. Vielmehr verhindert immer neues Taktieren des GKV- Spitzenverbands eine Einigung oder wenigstens die Möglichkeit für die Hebammenverbände dieses drängende Thema der Schiedsstelle zur Entscheidung vor zu legen.

 

DHV

 

Netzwerk der Geburtshäuser

BfHD

Martina Klenk, Präsidentin

Katharina Jeschke, Beirätin

 

Josefine Lantow,

1. Vorsitzende

Ruth Sichermann,

2. Vorsitzende

Susanne Schäfer, 1.Vorsitzende

Ulrike Aulbach,

2. Vorsitzende

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 10. September 2012 um 16:52 Uhr
 
Hebammenerklärung Drucken E-Mail
Dienstag, den 03. Juli 2012 um 08:35 Uhr

Die Teilnehmerinnen des Halbjahrestreffens des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit in Berlin am 29. und 30.06.2012 appellieren an den Bundesgesundheitsminister und den GKV-Spitzenverband Bund, das Recht von Schwangeren, Gebärenden und Müttern auf eine Versorgung durch Hebammen zu stützen und nicht zu behindern!

 

  • Seit 2009 hat etwa jede vierte freiberufliche Hebamme die Geburtshilfe aufgegeben.
  • Krankenhäuser schließen ihre Geburtsstationen, weil sie keine Beleghebammen mehr finden.
  • Der durchschnittliche Jahresumsatz einer außerklinisch tätigen Hebamme liegt bei etwa 24.000 Euro.
  • Derzeit zahlen Hebammen knapp 3.700 Euro Prämien für die berufliche Haftpflicht pro Jahr. Der Satz steigt jetzt auf 4.200 Euro, die nächste Erhöhung ist für 2014 bereits angekündigt.
  • Die Alleinhaftung für Folgen aus Geburtskomplikationen in der außerklinischen Geburtshilfe liegen bei der betreuenden Hebamme – 30 Jahre lang.

 

 

Wir fordern: Hebammen endlich angemessen bezahlen!

Politik und Krankenkassen müssen handeln – jetzt!

Hebammen begleiten Schwangere bei einer guten, selbstbestimmten Geburt. Ihr Wissen und ihre Erfahrung tragen wesentlich dazu, Komplikationen zu verhindern. Sie vermitteln Ruhe und Selbstvertrauen in einer existenziellen Ausnahmesituation. Ihre hohe Kunst ist das Wissen um Nicht-Intervention. Sie helfen Gebärenden, auf die in ihr wohnenden Kräfte zu bauen. Sie geben dem Ungeborenen die Zeit, die es braucht, um auf die Welt zu kommen. Ihre Begleitung im Wochenbett hilft in einem selbstvertrauten, angstfreien Umgang mit dem Neugeborenen. Die Mutter kann Vertrauen entwickeln in die Fähigkeiten ihres Kindes.

 

Wir fordern die Krankenkassen auf, das Können der Hebammen angemessen und existenzsichernd zu bezahlen und ihren großen Beitrag zur Vermeidung von – kostenintensiven – Komplikationen unter der Geburt anzuerkennen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, die 2006 zugesagte Erhöhung der Vergütung von Hebammenleistungen jetzt einzulösen.

Wir treten dafür ein, Schwangerschaft und Geburt nicht als Risiko, sondern als natürliche, gleichwohl außergewöhnliche Lebensphase zu sehen. Schwangere Frauen sind nicht in erster Linie gefährdet – sie brauchen Unterstützung und Zuspruch, um auf die Kräfte ihres Körpers vertrauen zu können.

Die Kaiserschnittrate liegt in Deutschland bei 31,9 Prozent – die WHO hält 15 Prozent für normal. Eine kontinuierliche Betreuung durch Hebammen hilft, die Kaiserschnittrate zu senken.

Wir stehen für eine Aufwertung des Hebammenberufes. In der Versorgung Schwangerer sollten sie eine größere Rolle spielen als bisher.

Wir setzen uns für nichts weniger als einen Perspektivwechsel ein: Schwangere Frauen sind nicht kein Krankheitsrisiko. Sie sind gesund – und erwarten ein Kind.

Eine Haltung des Wertschätzens und des Gewinns muss die derzeitige risiko-orientierte, Gefahren-betonte und medikalisierte Anschauung und Behandlung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ablösen.

 

Wir brauchen die Hebammen!

Ihre Leistung muss anerkannt werden!

 

Berlin, der 30.06.2012

Für die Teilnehmerinnen des Halbjahrestreffens des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit: Dr. Ute Sonntag, Ulrike Hauffe

 

Die Kaiserschnitt-Kampagne des AKF hat jetzt eine eigene Kampagnen-Webseite. Nun kann online unterzeichnet werden: www.akf-kaiserschnitt-kampagne.de

Wir wollen etwas bewegen!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Juli 2012 um 13:34 Uhr
 
Aufklärungsbogen ab 01.07.2012 Drucken E-Mail
Freitag, den 29. Juni 2012 um 11:50 Uhr

Liebe Mitgiedsfrauen,

 

hier findet Ihr den Aufklärungsbogen, der ab 01.07.2012 vom Versicherer gefordert wird. Bitte ladet ihn Euch herunter. Er kann beliebig oft kopiert werden.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Juni 2012 um 12:00 Uhr
 
Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 14:55 Uhr

Kampagne des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) e.V.

Hiermit übermitteln wir unseren Aufruf zur Senkung der Kaiserschnittrate in Deutschland. Der Aufruf wurde vom Runden Tisch des AKF "Lebensphase Eltern werden" entwickelt und stellt den Beginn unserer Kampagne zur Senkung der Kaiserschnittrate dar. Weitere Maßnahmen folgen.

Nur wenn sich Viele beteiligen, können wir etwas erreichen.

Für den Vorstand und den Runden Tisch
Dr. Maria Beckermann, 1. Vorsitzende des AKF
Karin Bergdoll, 2. Vorsitzende des AKF

Kontaktadresse:
AKF Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
Sigmaringer Straße 1
10713 Berlin
Tel.: 030 - 863 93 316
Fax: 030 - 863 93 473
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Webseite: www.akf-info.de

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Juni 2012 um 15:04 Uhr
 
Gespräch mit Gesundheitsminister Bahr Drucken E-Mail
Freitag, den 22. Juni 2012 um 09:41 Uhr

Gespräch mit Gesundheitsminister Bahr: Nichts als heiße Luft

Diese Chuzpe muss man erstmal haben: Bundesgesundheitsminister Bahr lud die Hebammenverbände für den 20. Juni zum Gespräch mit dem Titel „Ausstehende Vergütungserhöhungen für freiberufliche Hebammen“. Wer gedacht hatte, der Minister wolle den Hebammen Vorschläge unterbreiten, wie er gedenkt, die 2006 zugesagte, aber nicht vollzogene Vergütungserhöhung in Höhe von 12,4 % nachzuholen, traute jedoch seinen Ohren nicht. „Zu diesem Thema ist alles gesagt“, so der Minister.

Stattdessen rühmte sich Bahr langatmig dafür, was er aus seiner Sicht schon alles für die Hebammen umfassend getan habe: Beauftragung eines Gutachtens zur Versorgungs- und Vergütungssituation, Überführung der Hebammenleistungen aus der alten Reichsversicherungsverordnung von 1917 ins Sozialgesetzbuch, teilweise Aufhebung des Beitragsstabilitätsgesetzes.

"Nur zwei Fakten können wir aus diesem Gespräch mitnehmen: 1. verwies der Minister ausdrücklich darauf, dass das Gutachten den Mangel an finanzieller Ausstattung der Hebammen gezeigt habe. 2. ist auch Daniel Bahr der Ansicht, dass das Beitragsstabilitätsgesetz einer angemessenen Vergütungssteigerung für die Hebammen nicht im Wege stehen kann.", so die 1. Vorsitzende des BfHD, Susanne Schäfer.

All diese Kosmetik bringt den durch extrem niedrige Vergütung und extrem hohe Prämien zur Berufshaftpflicht gebeutelten Hebammen finanziell gar nichts. Dabei wäre das Geld da: Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein Finanzpolster von über 20 Mrd. Euro durch einen unnötig hohen Beitragssatz aufgebaut, der nach Rückzahlung und sinnvoller Verwendung geradezu schreit. Aber lieber sieht der Minister tatenlos zu, wie ein ganzer Berufszweig in den Ruin getrieben wird.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Juni 2012 um 10:59 Uhr
 
Welthebammentag 2012: Bericht von den Aktionen Drucken E-Mail
Dienstag, den 08. Mai 2012 um 10:52 Uhr

Internationaler Hebammentag: Dresdner Geburtshelferinnen und junge Familien versammeln sich zum Protestpicknick

Dresden. Mit einem Protestpicknick auf den Elbwiesen haben Dutzende Dresdner Hebammen am Samstagvormittag auf die aktuellen Schwierigkeiten für ihren Berufsstand hingewiesen. Die Ausgaben seien in den vergangenen Jahren enorm angestiegen, während die Einnahmen weitgehend gleich blieben, sagte Sandra Domaschke, Landessprecherin des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. Insbesondere die rasant gewachsenen Beiträge für die Berufshaftpflichtversicherung machten den Geburtshelferinnen zu schaffen.

DNN online, 07.05.2012 9:15 Uhr: Internationaler Hebammentag: Dresdner Geburtshelferinnen und junge Familien versammeln sich zum Protestpicknick

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 10:55 Uhr
 
Welthebammentag am Samstag, 5. Mai 2012 Drucken E-Mail
Freitag, den 04. Mai 2012 um 12:19 Uhr

Ohne Hebammen hängen wir in der Luft Bundesweite Aktionen zum Welthebammentag am 5.5.

Am Welthebammentag werden wieder verschiedene Aktionen durchgeführt und vom BfHD unterstützt. Die engagierten Hebammen und Freunde wollen auf ihre schwierige Situation aufmerksam machen und sich einer breiten Öffentlichkeit mitteilen.

Aktionen in Dresden zum Welthebammentag am 5.5. Dresden (siehe Plakat rechts):

Mit großem Engagement organisiert ein loses Netzwerk der freiberuflichen Dresdner Hebammen mit Hilfe der BfHD Landessprecherin Heike Erlenkämper ein großes Picknick auf den Elbwiesen zwischen Augustbrücke und Carolabrücke. Um 10:00 Uhr geht es los, Hebammen, Familien und Freunde sind aufgefordert mit weißen Tüchern eine lange Tafel zu bilden und gemeinsam die mitgebrachten Leckereien zu verzehren. Die lange weiße Tafel wird hoffentlich viel Aufmerksamkeit erregen, so dass wir uns mit unseren Anliegen ins Gespräch bringen!

Aurich:

Udine Baldermann wird in der Fußgängerzone in der Höhe der Deutschen Bank/Beim Stier mit einigen Kolleginnen stehen und über unsere Arbeit sprechen. Sie verteilen Proben, Flyer und Luftballons und freuen sich auf alle, die sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um mit ihnen zu sprechen!

Erfurt:

Die Landessprecherinnen Thüringen setzen auf eine ganz andere Art der Publicity, sie zeigen, wie vielleicht die Versorgung der Frauen und Familien in Zukunft aussieht, daher findet auf dem Erfurter Anger ein Hebammen-Protest ohne Hebammen statt! Wie sieht eine Versorgung der Frauen und Familien mit zu wenigen oder ohne Hebammen aus? Das Bild der entstehenden Versorgungslücke wollen sie der Bevölkerung, aber vor allem den politisch Verantwortlichen verdeutlichen. Der Protest läuft von 10:15-11:00 Uhr und wird von einer Künstlerin unterstützt.

Zusätzlich setzen sich in der Regenbogenschule in Erfurt Hebammen, Eltern, Verwandte und Freunde zu einer Zukunftswerkstatt zusammen, um gemeinsam eine Perspektive für die Zukunft zu entwickeln.

Wann: 05.05.12 09.30 – 16.00 Uhr
Wo: Erfurt, Regebogenschule, Vollbrachtstr. 5
Kosten: 5,50 € für Getränke/Verpflegung

Bitte unterstützt eure Kolleginnen, um möglichst viel Aufmerksamkeit an diesem besonderen Tag zu erregen!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. Mai 2012 um 10:52 Uhr
 
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Fortbildungen

Neugeborenenreanimation
Beginn: 04.06.2013, 15:00

Akupunktur für Hebammen (Anfängerinnen)
Beginn: 27.09.2013, 14:00

Akupunktur-Fortbildung für Hebammen mit TCM-Ausbildung
Beginn: 29.09.2013, 09:00


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