Forschungsprojekt “On-Call”

Das Forschungsprojekt in Kürze

Im ersten Teil des Forschungsprojektes „On-Call“ wurde eine Umfrage unter 1798 niederländischen ArbeitnehmerInnen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass viele ArbeitnehmerInnen Rufbereitschaft negativ erfahren. Die Unsicherheit – nicht zu wissen ob und wann man zur Arbeit gerufen wird – ist für viele ein großer Stressfaktor und viel entscheidender als die Dauer der Rufbereitschaft oder Anzahl der Abrufe wenn es um die negativen Folgen der Rufbereitschaft geht. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass schon wenige Stunden in Rufbereitschaft negative Folgen für die Erholung, das Privatleben und das Leistungsvermögen haben können, wenn diese Stunden negativ erfahren werden.

Der Flyer zum Projekt hier als pdf

23.02.2015 Aktueller Stand der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband: Bis hierhin und nicht weiter....

…. war am vergangenen Freitag, dem 20.02. 2015 leider der vorläufige Endstand der Verhandlungen an diesem Tag.

Zur Erinnerung: Mit dem GKV verhandeln die Verbände seit Monaten
- über einen neuen und neu strukturierten Rahmenvertrag für die Versorgung mit freiberuflicher Hebammenhilfe
- über ein Leistungsverzeichnis der von den Kassen finanzierten Hebammenleistungen, welches es bis jetzt nicht gibt, und in diesem Zusammenhang auch über den zeitlichen Umfang jeder einzelnen Leistung

- über die entsprechenden Entgelte nebst Haftpflichtversicherungsanteilen
- über Maßnahmen zur Qualitätssicherung und deren Umsetzung, wie von der Schiedsstelle und genauso in den letztjährigen Gesetzesneuerungen zum Sicherstellungszuschlag gefordert

- über den sogenannten Sicherstellungszuschlag für freiberufliche Hebammen mit einer geringen Geburtenanzahl.

Die Verhandlungen gestalteten sich von Beginn an außerordentlich schwierig, weil sämtliche oben genannten Verhandlungspunkte miteinander in Bezug stehen, d.h. dass im Grunde alles gleichzeitig verhandelt und fertiggestellt sein muss. Und zwar unter dem Zeitdruck der gesetzlichen bzw. Schiedsstellen-Fristen.

Hinzu kommen die unterschiedlichen Interessenslagen (...)

Den gesamten Text als pdf hier

Stellungnahme des BfHD zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG)

Das jetzt im Zuge des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes vorgesehene Regressverbot der Kranken- und Pflegekassen gegenüber schadensersatzpflichtigen freiberuflichen Hebammen bzw. deren Versicherern soll über die Kurzfrist-Maßnahmen des FQWG hinaus die wirtschaftliche Lage freiberuflicher Hebammen dauerhaft verbessern.

Hier die Stellungnahme des BfHD zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG):  BfHD_Stellungnahme_GKV-VSG

Verurteilung einer Hebamme und Ärztin 01.10.2014

Eine Ärztin und Hebamme ist mit Urteil des Gerichts vom 01.10.2014 schuldig gesprochen worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es ist davon auszugehen, dass Rechtsmittel eingelegt werden (Revision beim Bundesgerichtshof).Der BfHD hat den Prozess aufmerksam verfolgt und dieses Gerichtsurteil zur Kenntnis genommen.

Die Stellungnahme des BfHD als pdf: BfHD Stellungnahme zur Verurteilung einer Ärztin und Hebamme

Pläne für Gesetzesänderungen: Sicherstellungszuschlag und Qualität

Das Bundesgesundheitsministerium hat erste Pläne zur Gesetzesänderung in Sachen kurzfristige Entlastung der freiberuflichen Hebammen vorgelegt. Sie sollen angeblich schon kommende Woche unter Beteiligung der Hebammenverbände im Gesundheitsausschuss des Bundestages diskutiert werden.

Hier können die beabsichtigten Gesetzesänderungen und die vorläufige Bewertung des BfHD zu den einzelnen Punkten nachgelesen werden:

Synopse

Vorläufige Bewertung des BfHD

Brief von Minister Gröhe an die erste Vorsitzende des BfHD

Bundesgesundheitsminister Gröhe spricht in seinem Schreiben an den BfHD von "Signalen" aus Richtung GKV, die zu einem gerechten Ausgleich der diesjährigen Prämienerhöhung führen sollen.

Leider ist auf Arbeitsebene des GKV von dergleichen Positiva wenig zu spüren. Im Gegenteil war zu hören, es gebe doch gar keinen Auftrag aus der Politik, der auf eine andere als die bisherige Ausgleichs-Verfahrensweise abziele. Also bitte: same procedure as every year.... mit denselben Ungerechtigkeiten wie jedes Jahr?

Haben wir es wieder einmal mit Versprechungen statt mit Taten zu tun? Weiß die linke Hand im BMG, was die rechte tut? Und weiß sie, was sie für die Zukunft ab 2015 tun will? Der vielbesprochene Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe soll nun bis Ende April erscheinen - aber welche Lösung des Problems soll angegangen werden?
Fragen über Fragen...

Der Brief hier als pdf

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