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§6 des Hebammengesetzes soll geändert werden

Der Entwurf eines „Gesetzes über den Beruf der Notfallsanitäterin und des Notfallsanitäters sowie zur Änderung weiterer Vorschriften“ enthält u.a. auch die folgende Änderung des Hebammengesetzes.

§ 6 Abs. 2 Satz 2, nämlich

„Teile der praktischen Ausbildung können, sofern das Ausbildungsziel es zulässt, oder darüber hinaus erfordert, auch in einer Einrichtung durchgeführt werden, die von der zuständigen Behörde zur Ausbildung ermächtigt ist.“

soll ersetzt werden durch

„Zur Vorbereitung auf den Beruf sollen Teile der praktischen Ausbildung, die die Schwangerenvorsorge, die außerklinische Geburt sowie den Wochenbettverlauf außerhalb der Klinik umfassen, bis zu einer Dauer von 480 Stunden der praktischen Ausbildung bei freiberuflichen Hebammen oder in von Hebammen geleiteten Einrichtungen durchgeführt werden, die von der zuständigen Behörde zur Ausbildung ermächtigt sind. Das Erreichen des Ausbildungsziels darf dadurch nicht gefährdet werden.“

Der BfHD hat sich in einer Stellungnahme an das Bundesgesundheitsministerium grundsätzlich positiv zu der geplanten Änderung des Hebammengesetzes geäußert, wertet doch die Neuformulierung die praktische außerklinische Ausbildung deutlich auf. Da die genannten 480 Stunden lediglich eine Obergrenze darstellen, erscheint auch die notwendige Flexibilität gewährleistet. Der BfHD hat lediglich kritisch angemerkt, dass die bisherige „Kann“- Regelung in Zukunft unnötigerweise eine „Soll“- Regelung sein soll.

Die Stellungnahme des BfHD hier als PDF