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Studie belegt: Geburtshäuser sind mindestens ebenso sicher und gut wie Krankenhäuser PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 16:15 Uhr

Der BfHD hat es zwar schon immer gewusst, aber jetzt ist es bewiesen: Wenn sich werdende Eltern für die Geburt ihres Kindes in einem Geburtshaus entscheiden, so ist dies ebenso sicher und qualitativ hochstehend wie die Geburt im Krankenhaus. Dies hat der GKV-Spitzenverband in einer groß angelegten Vergleichsstudie festgestellt...

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 16:23 Uhr
 
PM: Schleppende Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 30. November 2011 um 14:56 Uhr

Hebammenverbände: Das Maß ist voll!

Niemand in Deutschland – außer den hoch dotierten Funktionären der Krankenkassen – bestreitet es: Hebammen sind mit einem Stundenlohn von  rd. 7,50 Euro krass unterbezahlt und kämpfen ums Überleben. Monat für Monat geben Dutzende auf, Schwangere finden immer seltener eine Hebamme und noch seltener eine in erreichbarer Nähe.

All das stört den GKV-Spitzenverband wenig. In den sich zäh dahin schleppenden Vergütungsverhandlungen will er die Hebammen mit einem Plus von 1,98 % abspeisen. Dies, obwohl hierdurch nicht einmal die aktuelle Preissteigerungsrate ausgeglichen würde und allein die Prämien zur Berufshaftpflicht binnen Jahresfrist um 56 % gestiegen sind.

Die Argumentation der Kassen, für größere finanzielle Zugeständnisse müsse man zunächst das Ergebnis der vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Studie zur Einkommenssituation abwarten, empfinden die Hebammenverbände als dreiste Provokation. Niemand kann heute sagen, ob die Studie die wirtschaftliche Dramatik widerspiegeln wird und zu welchen Maßnahmen sich die Bundesregierung möglicherweise durchringt. Hebammen brauchen   j e t z t   mehr Geld!

Der GKV-Spitzenverband hat in der heutigen Verhandlungsrunde am 30. November in Berlin kein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt, und die Vertreterinnen der Hebammenverbände  haben die Sitzung demonstrativ verlassen. Zur Zeit findet zwischen 12.00 und 15.00 Uhr eine Mahnwache vor dem AOK-Bundesverband (Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin) mit Information von Presse und Öffentlichkeit
statt.

Ob ohne Fortschritte am 30. November weitere Verhandlungen für sinnvoll erachtet werden oder ob ohne Wiederaufnahme das Scheitern der Verhandlungen mit Anrufung der Schiedsstelle erklärt wird, werden die Hebammenverbände kurzfristig entscheiden.

BfHD e.V.
(Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands)
Vorstand:
Susanne Schäfer, 1. Vorsitzende, Kleinmachnow (V.i.S.d.P.)
Ulrike Aulbach, 2. Vorsitzende, Hamburg

1.855 Zeichen, Abdruck honorarfrei. Um Belegexemplar wird gebeten.

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Hebammentag PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 04. Mai 2011 um 17:07 Uhr

Presse-Erklärung des BfHD zum Welthebammentag am 5. Mai 2011

Freiberufliche Hebammen kritisieren hohe Zahl an Kaiserschnitten

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist der Anteil der Geburten durch Kaiserschnitt in Deutschland von 1991 bis 2009 von 15,3 % auf 31,3 % angestiegen, was europaweit einen absoluten Spitzenwert darstellt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 10:56 Uhr
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Pressemitteilung zur BfHD Vorstandswahl am 26.03.2011 - Mitgliederversammlung bestätigt Susanne Schäfer als Vorsitzende PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 29. März 2011 um 10:22 Uhr

In der turnusmäßigen Mitgliederversammlung des Bundes freiberuflicher Hebammen (BfHD) e.V. am 26. März in Frankfurt wurde Susanne Schäfer als Vorsitzende mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Reinhild Bohlmann als Schatzmeisterin des Verbandes. Für die als 2. Vorsitzende nicht wieder angetretene Dorothea Kühn wurde Ulrike Aulbach, Sprecherin des Landesverbandes Hamburg, in den Vorstand gewählt.

Die durch niedrige Vergütung und exorbitant steigende Prämien zur Berufshaftpflicht in ihrer Existenz bedrohten Mitgliedsfrauen des BfHD stritten in teils kontroverser Debatte über den richtigen Weg aus der Krise. Die innerverbandliche Opposition mit Gegenkandidatinnen für alle Vorstandsämter musste sich jedoch am Ende klar geschlagen geben.

Einig war man sich jedoch in der harschen Kritik an den politischen Entscheidungsträgern, die trotz mannigfacher  Absichtserklärungen noch immer keiner Maßnahmen zur Rettung des Berufsstandes auf den Weg gebracht haben. Susanne Schäfer: „Wenn die Politik nicht endlich handelt, wird es in zehn Jahren keine Hebammen mehr geben.“

Weitere Informationen beim Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V., Kasseler Straße 1a, 60486 Frankfurt/Main, Tel. 069 – 7953 4971,  www.bfhd.de

1.215 Zeichen, Abdruck honorarfrei. Um Belegexemplar wird gebeten.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. März 2011 um 10:26 Uhr
 
Fachgespräch im Bundestag zum Thema Geburtshilfe - BfHD fordert: Hebammenhilfe gehört ins Sozialgesetzbuch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 15:48 Uhr

Die Arbeit von Hebammen ist in Deutschland noch immer nicht im Sozialgesetzbuch verankert. Dies führt zu Rechtsunsicherheiten, die zu Lasten von schwangeren Frauen, Wöchnerinnen und neugeborenen Kindern gehen können. Anlässlich eines Fachgesprächs im Bundestag am 13. Dezember, zu dem die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eingeladen hatten, forderten Vertreterinnen der Hebammen die Überführung der Regelungen für Hebammenleistungen aus der antiquierten Reichsversicherungsordnung von 1911 (RVO) in das Sozialgesetzbuch V.

Eine gesetzliche Ausgestaltung der Hebammenleistungen muss dem heutigen Berufsbild der Hebammen mit seinem stark präventiven Charakter Rechnung tragen, fordert Hebamme Susanne Schäfer, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD e.V.): „Dies ist eine sozialpolitische Notwendigkeit, um der häufigen Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt entgegenzuwirken.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Dezember 2010 um 16:00 Uhr
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Schiedsstelle entscheidet über Geburtspauschale: Erhöhung weit unter Forderungen der Hebammen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 13:14 Uhr

Am 5. Juli 2010 ist das Schiedsstellenverfahren zur Vergütung von Hebammenleistungen mit einem Vergleich zu Ende gegangen, der weit hinter den Forderungen der Hebammenverbände zurückbleibt. Die Pauschalen für außerklinische Geburten werden um 100 Euro sowie die für Beleggeburten um acht Euro angehoben. Die Erhöhungen beziehen sich auf die Sätze vom 31.12.2009, so dass der Vergleich bei den Pauschalen für die Beleggeburt de facto sogar einen Rückschritt bedeutet.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 13:19 Uhr
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Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses: Genannte Zahlen verzerren das Bild PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 29. Juni 2010 um 11:23 Uhr

Am 28. Juni fand im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die öffentliche Anhörung zum Thema Hebammenhilfe statt. Die Sitzung kann im Parlamentfernsehen nachverfolgt werden. Die dabei wiedergegebenen Zahlen und Fakten verzerren das Bild der tatsächlichen Situation der freiberuflichen Hebammen. Der BfHD bittet um eine Richtigstellung:

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juni 2010 um 12:36 Uhr
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Individuelle Hebammenbetreuung bei der Geburt – in Deutschland bald nicht mehr möglich? PDF Drucken E-Mail
Montag, den 03. Mai 2010 um 00:00 Uhr

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Presseinformation zum Welthebammentag am 5. Mai

Am 5. Mai ist Welthebammentag, traditionell ein Tag, an dem auf die wichtige gesellschaftliche Aufgabe der Hebammen in der Geburtshilfe aufmerksam gemacht wird. In diesem Jahr ist der 5. Mai ein Tag, an dem viele Hebammen verkünden werden, dass sie in Zukunft keine Geburtshilfe mehr leisten können. Sie können sich dieses Kernstück ihrer Tätigkeit schlicht nicht mehr leisten.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Mai 2010 um 11:48 Uhr
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Wieviel ist Geburtshilfe wert? - Schlichtungsstelle soll über Hebammenvergütung entscheiden PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 31. März 2010 um 00:00 Uhr

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Pressemitteilung 31. März 2010

Die laufenden Vergütungsverhandlungen der Hebammenberufsverbände mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen sind am 29. März in ein Schlichtungsverfahren gemündet. Während ein Großteil des Vertrags bereits im Einvernehmen beschlossen worden war, konnten die stark voneinander abweichenden Vorstellungen beider Parteien in Bezug auf die Höhe der Vergütung für Geburtshilfe nicht in Einklang gebracht werden. Eine Schiedsstelle wird daher über die zukünftige Vergütung von Hebammengeburtshilfe entscheiden.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 01. Mai 2010 um 21:24 Uhr
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