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Wie uns unser Versicherungsmakler mitteilt, zeichnet sich durch Unterstützung des Londoner Versicherungsmarktes eine Lösung zur Absicherung unserer Berufshaftpflicht ab.

Voraussetzung: Das in Aussicht gestellte Modell muss, damit es für den Versicherer darstellbar ist, durch ein ausreichend großes Prämienvolumen unterfüttert sein, dass – grob überschlagen – etwa 400 bis 500 freiberufliche Hebammen umfassen müsste. Der Versicherer muss, um Prämien kalkulieren zu können, einen einigermaßen verlässlichen Eindruck gewinnen, ob die oben genannte Zahl freiberuflicher Hebammen, die ernsthaft e r w ä g e n einen Wechsel der Versicherung vorzunehmen, erreicht werden kann und wie viele der Wechselbereiten davon Geburtshilfe mit etwa welchem Volumen anbieten.

Diese Information, verbunden mit einem Aufruf zur Teilnahme, haben wir am 10. Dezember 2013 per Sonder- Newsticker verschickt.

 Hier der noch einmal der komplette Text als pdf

Wie bereits am 30.11.2011 berichtet, wurde den Hebammenverbänden von den Krankenkassen bei unserem letzten Verhandlungstermin das Angebot unterbreitet, die Vergütung in Höhe der Grundlohnsummensteigerung von 1,98% anzuheben. Die Betriebskostenpauschale für hebammengeleitete Einrichtungen (HgE) soll beim derzeitigen Satz von 550,- Euro pro vollendeter Geburt bleiben.
Aus Protest gegen das Angebot der Krankenkassen haben die Hebammenverbände am 30.11.2011 die Verhandlungen unterbrochen und forderten die Krankenkassen auf, ein deutlich besseres Angebot bis zum 5.12.2011 zu präsentieren.
Diese Frist ist allerdings verstrichen, ohne dass ein neues Angebot der Krankenkassen vorgelegt wurde.
Ironischerweise wurde zusätzlich heute bekannt, dass die Krankenkassen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen Gewinn von 4 Mrd. Euro verzeichnet haben.
Dies hinterlässt uns fassungs- aber nicht sprachlos!

Die Arbeit von Hebammen ist in Deutschland noch immer nicht im Sozialgesetzbuch verankert. Dies führt zu Rechtsunsicherheiten, die zu Lasten von schwangeren Frauen, Wöchnerinnen und neugeborenen Kindern gehen können. Anlässlich eines Fachgesprächs im Bundestag am 13. Dezember, zu dem die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eingeladen hatten, forderten Vertreterinnen der Hebammen die Überführung der Regelungen für Hebammenleistungen aus der antiquierten Reichsversicherungsordnung von 1911 (RVO) in das Sozialgesetzbuch V.

Eine gesetzliche Ausgestaltung der Hebammenleistungen muss dem heutigen Berufsbild der Hebammen mit seinem stark präventiven Charakter Rechnung tragen, fordert Hebamme Susanne Schäfer, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands (BfHD e.V.): „Dies ist eine sozialpolitische Notwendigkeit, um der häufigen Pathologisierung von Schwangerschaft und Geburt entgegenzuwirken.